Militärischer Widerstand

Der militärische Widerstand bestand hauptsächlich aus politisch oppositionellen Offizieren, die zunächst Hitlers Vorhaben einen Krieg zu entfachen ablehnten. Sie befürchteten eine mögliche Niederlage. Ihr Ziel war es, Hitler abzusetzen und zu verhaften. Vor dem Hintergrund der Blitzsiege bis 1941 standen ihnen aber Hitlers militärische und bis 1939 auch seine diplomatischen Erfolge entgegen. Viele Militärs fühlten sich auch durch den Eid, den sie persönlich auf Adolf Hitler abgelegt hatten Briefmarke zum Jahrestag des 20.7.1944/64
Den Weg in den Widerstand fanden einzelnen Militärs vor allem durch die Erfahrungen im Osten. Die Kriegsführung in Polen und der Sowjetunion war unvorstellbar grausam. SS und SD führten Massenerschießungen an Juden und kommunistischen Funktionären, aber auch an Zivilisten durch.

Diese Erfahrungen bewegten Oberst Claus Graf Schenk von Staufenberg sich vom nationalsozialistischen Regime vollends abzuwenden. Ab 1944 trieb er den militärischen Widerstand maßgeblich  voran. Durch die Verbindungen der Offiziere und die, die Staufenberg durch den Kreisauer Kreis (s. bürgerlicher Widerstand) erlangte, war es den Widerständlern möglich ein Netz in der kommunalen Verwaltung aufzubauen, welches ihnen die gewaltlose Machtübernahme nach Hitlers Tod garantieren sollte. Der Plan war, dass der "Führer" bei einem Attentat ums Leben kommen sollte, welches von Staufenberg persönlich am 20. Juli 1944 in der ostpreußischen Militärbasis Aufnahme des zerstörten Wolfsschanze-Bunkers von 2007"Wolfsschanze" ausführte. Doch Hitler überlebte den Bombenanschlag mit nur leichten Verletzungen. Das Attentat zog eine massive Vergeltungswelle von Seiten der SS nach sich, unter der die Beteiligten und die Mitwisser sowie ihre Familien gnadenlos verfolgt und zum Teil hingerichtet wurden.

 

 

 

 

 

Bildquellen: Wikimedia Commons [1][2]

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