Widerstand in der Arbeiterschaft
Der Widerstand aus der Arbeiterschaft wurde neben dem politischen Widerstand
der KPD und der SPD auch von Einzelpersonen getragen, die versuchten Adolf Hitler durch Anschläge zu töten oder das NS-Regime durch Sabotageakte zu Fall zu bringen.
Der Schreiner Georg Elser
führte zum Beispiel einen Anschlag auf Adolf Hitler aus, um sich gegen die Nationalsozialisten zu wehren. Sein Widerstand war ein
Kampf für eine bessere finanzielle Versorung der Arbeiterschaft und
gegen den Krieg. Am 8. November 1939 verübte Elser einen lang geplanten Bombenanschlag
auf Hitler, der jedoch scheiterte. Zu dieser Zeit befand sich Hitler, wie an jenem 9. November, im Münchner Bürgerbräukeller und hielt dort eine Rede. Die von Elser installierte Zeitbombe explodierte zwar zum ausgerechneten Zeitpunkt, aber Hitler hatte den Saal bereits verlassen. Elser wurde gefasst, als Sonderhäftling des Führers ins KZ gebracht
und 1945 erschossen.
Die Zahl der Widerständler unter
den Arbeitern war relativ groß. Jedoch hatten auch sie mit Verhaftungen und
Ermordungen zu kämpfen. Der Widerstand starb aber nie völlig - er
ging weiter, wenn auch im Untergrund. Hitler bemühte sich zwar, den
Widerstand zu zerschlagen, schaffte es jedoch nicht.
Quelle: Wikipedia Artikel Georg Elser
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